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8 Einleitungen für Ihre Präsentation

Immer wieder taucht die Frage auf: Was ist die perfekte Einleitung für eine Präsentation?

Die Einleitung muss auf jeden Fall das Interesse der Zuhörer wecken und einen guten Einblick geben, was in der Präsentation zu erwarten ist. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen ein paar Anregungen geben, wie die Einleitung Ihrer Präsentation aussehen könnte:

Begrüßung

In den allermeisten Fällen, werden Sie wohl mit einer Begrüßung beginnen. Ich betone zwar immer wieder, wie wichtig es ist, schnell auf den Punkt zu kommen, aber für ein paar freundliche Worte zur Begrüßung sollte immer Zeit sein. Bitte verzetteln Sie sich aber nicht, indem Sie jede vermeintlich wichtige Person einzeln begrüßen, wie man es oft erlebt „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Herr Landrat, Herr Aufsichtsratvorsitzender usw.“

In der Regel wird dann nach dieser Begrüßung eine der folgenden Einleitungen kommen. Sie können aber natürlich auch einen Bezug herstellen zwischen Ihrem Thema und einer anwesenden Person, z.B. „Ganz herzlich begrüße ich Herrn Müller, der ein Experte auf diesem Gebiet ist. Denn heute geht es um….“

Direkte Einleitung

Es spricht erstmal nichts gegen eine direkte Einleitung, wenn Sie klar und nicht zu lange ist. „Schönen guten Tag, mein Name ist Andreas Maier und ich spreche heute über Präsentationstechniken.“ Wenn dann sofort im Anschluss die Spannung hoch gehalten wird, ist so eine Einleitung nicht verkehrt. In der Praxis ist es meist ein Problem, da der Redner vielleicht noch seine Firma und seinen Lebenslauf vorstellt, bevor er endlich zum Thema kommt. Also kurz und knackig und los gehts!

Witz oder Anekdote

Eine lustige Geschichte, ein Witz oder eine Anekdote kann ein wunderbarer Einstieg sein. Mit Humor fällt vieles leichter und Ihrer Publikum ist schon mal in einer positiven Grundstimmung. Auch können Sie anhand der Reaktion (Applaus, Gelächter) einschätzen, wie das Publikum im weiteren Verlauf Ihrer Präsentation reagieren wird und wieviel Energie Sie brauchen werden, um die Leute auf Ihre Seite zu ziehen. Nähere dazu finden Sie in meinem Artikel 7 effektive Tipps von einem Zauberer.

Dabei müssen Sie selbst gar nicht mal der geborene Komiker sein. Es reicht, wenn der Witz für sich steht, z.B. eine witzige Situation oder eine Geschichte von der Sie mal gehört haben und die Sie mit der entsprechenden Distanz vortragen können. Wenn die Geschichte oder der Witz dann auch noch etwas mit dem Thema zu tun hat, umso besser. Dann können Sie sofort überleiten, z.B. „Sie lachen jetzt, aber genau das gleiche ist letzte Woche in unserer FIrma passiert….“

Wie wichtig und hilfreich Humor in vielen Lebenslagen ist, zeigt übrigens sehr gut und anschaulich Dr. Roman Szeliga. Unbedingt mal anschauen.

Buch Trickreich präsentieren

Wenn Sie das Thema noch weiter vertiefen wollen, empfehle ich Ihnen mein Buch „Trickreich präsentieren*“ mit vielen praktischen Beispielen und Anekdoten rund um gelungene Präsentationen.

Bild oder Video

Warum nicht gleich zu Beginn ein Foto vorstellen? Häufig ist es doch so, dass der Redner bereits vorbereitet im Raum ist und darauf wartet, dass die Zuhörer Ihre Plätze einnehmen. Oft sieht man dann die erste Folie bereits auf der Leinwand und dort ist der Name der Präsentation und des Redners zu lesen. Wie wäre es denn, wenn man an dieser Stelle bereits ein Foto oder ein kurzes Video (in Endlosschleife) zeigt, dass bereits zum Nachdenken oder Schmunzeln einlädt?

So können Sie auch Humor demonstrieren (wie im vorherigen Tipp gezeigt) und Sie können direkt einsteigen, z.B. „Sie fragen sich jetzt, warum ich Ihnen dieses Bild gezeigt habe? Nun, dieses Bild zeigt die Situation, in der sich unsere Firma demnächst befinden wird.“

Zitat

Ein Zitat richtig zu präsentieren, kann durchaus eine Herausforderung sein. Fangen Sie also besser nicht an mit „Wie Sokrates einmal zu sagen pflegte…“ Das klingt schnell gestelzt und künstlich. Lassen Sie es nebenbei einfliessen oder zeigen Sie es auf der Folie, damit evtl. vor dem eigentlichen Beginn Ihr Publikum schon mal darüber nachdenken kann. Sie können auch ganz bewusst nach Zitaten suchen um sie wirklich als geplantes Stilmittel einzusetzen. Dafür gibt es genug Seiten im Internet, z.B. zitate.net

Aktuelles Ereignis

Eine der besten und natürlichsten Möglichkeiten, die Einleitung einer Präsentation zu gestalten, ist auf ein aktuelles Ereignis einzugehen. In der Regel wird dieses Ereignis vielen im Publikum bekannt sein und somit ist sofort die Relevanz Ihres Vortrags klar. Beispiel: „Erinnern Sie sich an den Stromausfall letzte Woche? Heute erkläre ich Ihnen, wie das passieren konnte.“

Geschichte

Wer gut darin ist, Geschichten zu erzählen, für den kann auch das eine dramaturgisch tolle Möglichkeit sein. Stellen Sie sich vor, Sie beginnen eine Geschichte zu erzählen, die in sich spannend ist, aber scheinbar nichts mit dem Thema zu tun hat. Wenn Sie gut erzählt ist, werden die Zuhörer jedoch dranbleiben. Irgendwann brechen Sie ab und kommen auf Ihr eigentliches Thema zu sprechen. Dabei erklären Sie den Zusammenhang zu der Geschichte am Anfang.

Wenn Sie dann noch eins drauflegen wollen, beenden Sie Ihren Vortrag, indem Sie die Geschichte zu Ende erzählen und mit einer starken Pointe schließen. So haben Sie einen wunderbaren dramaturgischen Bogen geschlagen. Nicht leicht umzusetzen, aber sehr stark in der Wirkung.

Gegenstand

Sie zeigen einen Gegenstand vor und regen eine Diskussion an. Was ist das? Wozu wird es benötigt? Warum haben Sie es mitgebracht? So entsteht Interaktion und Interesse. Evtl. kommen an dieser Stelle auch Anregungen aus dem Publikum, die Sie dann später aufgreifen können (Auch eine Technik für die mit mehr Routine).

Ich hoffe bei dieser Aufzählung von möglichen Einleitungen war auch etwas für Ihre Präsentation dabei. Sicherlich sind auch andere Wege denkbar, oder Sie kombinieren verschiedene Einleitungen. Lassen Sie sich inspirieren und versuchen Sie möglichst schnell, dass Interesse des Publikums zu gewinnen.

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